„Wenn wir alle unsere Fähigkeiten zur Verfügung stellen und mehr Gewicht auf die Gestaltung von Beziehungen legen, finden wir uns in einer unübersichtlichen Welt besser zurecht.“
Natalie Knapp, Philosophin
Produktiv unbequem. Yeah!
Natalie Knapp, Philosophin
Produktiv unbequem. Yeah!
Was uns leitet, ist ein klarer gemeinsamer Purpose. Er ist unser Nordstern und gibt uns Richtung – in dem, was wir tun, und in der Art, wie wir es tun.
Wir sind ein Verein von good Enfants Terribles, die das Enfants-Terribles-Sein fördern und stärken. Unser Ziel ist es, Menschen und Gesellschaft darin zu bestärken, dass positive Veränderungen durch Arbeit – und an Arbeit – essenziell und möglich sind.
Unser Verein geht auf eine Initiative von Marion King zurück, Beraterin für Personal- und Organisationsentwicklung. Mit der Schule und Community Les Enfants Terribles rief sie vor über zehn Jahren eine Plattform für gutes neues Arbeiten ins Leben. Über die Jahre ist diese Initiative gemeinsam mit Absolventinnen der New-Work-Professional-Ausbildung sowie Wegbegleiterinnen stetig gewachsen – so sehr, dass der Wunsch nach einer neuen, verbindlicheren Organisationsform entstanden ist.
Im Herbst 2025 haben wir diesen Schritt konsequent vollzogen und aus der Initiative einen formellen, gemeinnützigen Verein gegründet.
Unser besonderer Dank gilt den ersten 25 Mitgliedern, die von Anfang an an die gemeinsame Idee geglaubt, Verantwortung übernommen und angepackt haben – ebenso wie allen neuen Mitstreiter*innen, die den Verein heute mit Leben, Haltung und Ideen bereichern.
Wir glauben: Arbeit kann anders sein. Menschlich. Sinnhaft. Wirksam. Und verantwortungsvoll gegenüber dem Planeten. Arbeit sollte nicht nur funktionieren, sondern Sinn geben, Menschen stärken und einen positiven Beitrag für Gesellschaft und unseren gemeinsamen Lebensraum leisten. Diese Überzeugung prägt nicht nur unser Denken, sondern auch unsere eigene Zusammenarbeit – wir leben die Prinzipien, für die wir stehen.
Wir verstehen uns als produktive Störenfriede einer guten neuen Arbeitswelt. Wir hinterfragen Routinen, übernehmen Verantwortung für Umsetzung und Veränderung und sind im besten Sinne unbequem: fragend, experimentierfreudig, neugierig. Wir bohren nach, fragen „Warum?“ und „Warum nicht?“ und kommen ins Tun. Wir machen, testen, lernen – und wachsen daran.
Gleichzeitig sind wir ein Versuchslabor für New Work: ein Raum, in dem Ideen geteilt, erprobt und weiterentwickelt werden. Hier lernen Neugierige, die spüren „Da muss es doch mehr geben“, Seite an Seite mit Erfahrenen, die seit Jahren neue Arbeitsformen leben. Peer-to-Peer, mit unterschiedlichen Wissensständen, aber einer gemeinsamen Haltung: ausprobieren, reflektieren, wachsen – jede*r auf eigene Weise und inspiriert durch das Miteinander.
Unser Experiment: formaler Verein trifft auf Soziokratie 3.0. Die Arbeit findet in selbstorganisierten Arbeitskreisen statt, die über eine Kerngruppe miteinander verbunden sind. Entscheidungen werden im Konsent getroffen, Spannungen bewusst aufgegriffen und als Lernquelle genutzt. Demnach haben wir zwar einen formalen Vorstand, Kompetenzen und Zuständigkeiten sind aber in den entsprechenden Arbeitskreisen gleichwertig widergespiegelt.
Unser Verein versteht sich dabei als Experimentierraum für gutes Arbeiten. Wir haben keinen Anspruch auf Perfektion, aber einen klaren Willen: unsere Annahmen über „gute neue Arbeit“ immer wieder zu überprüfen, auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Zusammenarbeit, Strukturen und Entscheidungsprozesse gestalten wir bewusst als Lernfelder – in der Überzeugung, dass genau darin die Chance liegt, Arbeit langfristig besser zu machen.